Das Haus meiner Grosseltern

Das Haus meiner Grosseltern ist ein altes Haus. Es birgt Geschichte und das nicht zu knapp. Das Haus meiner Grosseltern ist auch das Haus meiner Urgrosseltern. Es hat mich immer wieder fasziniert, auf ihre Spuren, die Erinnerung an ihr Leben zu stossen.

Mein Opa war der Sohn und Erbe meines Urgrossvaters Henri, ein echter Toggenburger. Mein Opa war im Alter von 21 Jahren bereits Weltkriegsveteran, und Textilarbeiter. Aufgrund des Krieges konnte er nie eine richtige Berufsausbildung absolvieren. Er arbeitete in der Textilindustrie im Toggenburg der 60er und 70er Jahre. Er wurde mit 27 Jahren Vater. Meine Mutter war Omis und Opas einziges Kind.

Als ich hier im Haus einzog, war es tiefster Winter. Es lag sehr viel Schnee und wir heizten zum ersten Mal mit Holz ein. Nach Opas Tod lebte Omi fast 15 Jahre alleine in diesem Haus. Ich wunderte mich, wie sie so viele Winter in diesem Haus überstanden hatte, bevor sie ins Altersheim zog.

Sie brachte nach Opas Tod vieles im und ums Haus wieder auf Vordermann. Gemeinsam mit meiner Grosstante machte sie sich daran, das Haus zu entrümpeln, Teppiche zu legen und Wände zu streichen.

Das Haus übte seit meiner Kindheit eine besondere Anziehung auf mich aus. Ich liebte es, weil ich rund ums Haus spielen konnte, weil keiner sagte, ich soll mal still sein. Omi und Opi genossen es, wenn wir Kinder wild herumtollten und lachten. Hier war ich glücklich. Ich liebte es, der Geschichte unseres Hauses auf den Grund zu gehen. Ich durchforschte Keller, Geheimtüren und kletterte auf Bäume und Mauern.

Seit ich hier lebe, entdecke ich das Haus ganz neu. Im Winter, wenn die Sonne drauf scheint, knarrt es laut. Für einen Moment lang kriege ich das Gefühl, das Haus bricht gleich zusammen. Doch das Holz der Balken reagiert nur auf die Wärme der Sonne. Ich bemerkte, wie klug die Bauweise war und ist und wie sie sich am Sonnenstand orientiert. Wenn ich in meinem wilden Garten bin, bemerke ich, was da alles wächst. Ich freue mich über brütende Vögel, blühende Bäume und Rosen. Ich freue mich auch über all jene Pflanzen, die meine Omi und meine Urgrossmutter angepflanzt haben und die noch immer da sind.

Gerade in den letzten Wochen und Monaten bin ich oft im Garten gestanden und habe an meine Grosseltern gedacht. Sie fehlen. Aber sie sind auch irgendwie noch da, wenn auch nur in meinen Erinnerungen.

Wintergedanken

Seit über sieben Jahre schreibe ich dieses Blog und es gehört zu meinem Leben wie Herzschlag und Atmen. Wenig habe ich geschrieben während der letzten Monate, was nicht daran lag, dass nichts passiert wäre.

Ich schreibe nicht, wie es meinem Vater geht, weil er nicht will, dass ich mir darüber Gedanken mache. Sich nahe sein ist wichtiger als reden. Ich muss an den Spruch “sie ist ihm wie aus dem Gesicht geschnitten” denken und bemerke, wie unglaublich grausam dieser Satz ist, der doch so leicht in einem Gespräch fällt. Ich gleiche meinem Vater sehr. Äusserlich, und wahrscheinlich auch im Wesen.

Meine Trauer um Omi hat etwas anderem Platz gemacht. Sie ist nun bald drei Jahre tot. Ich bin ihr und Opi und meinen Urgrosseltern so dankbar, dass ich dank ihnen und dem Haus in diesem Städtli einen Ort gefunden habe, wo ich mich zuhause fühle. Ich bin angekommen. Ich bin daheim. Das ist ein Gefühl, das mir so lange in meinem Leben unbekannt war. Wenn ich abends nach Hause komme und das Haus im Dunkeln erblicke, bin ich glücklich.

Der Winter naht und ich kann die dunklen, weissen Tage kaum erwarten, so sehr freue ich mich. Ich liebe die Lichter in den alten Häusern und die Berggipfel im kalten Wind. Ich will zur Neu-Toggenburg aufsteigen und mir die Landschaft anschauen. Zu jeder Jahreszeit ist sie schön, doch im Winter sah ich sie noch nie von dort oben, diesen alten, magischen Ort.

Nun ja, ich habe mir natürlich überlegt, ob ich einfach aufhören soll mit “Demenz für Anfänger”. Es wäre eine logische, und wahrscheinlich auch kluge, Schlussfolgerung nach all den Jahren.

Aber ich mag nicht. Die Geschichte ist nicht fertig erzählt. Noch nicht.

Herbstferien

Herbstferien bedeuten für mich Ausruhen, das schöne Wetter im Toggenburg geniessen, den Garten winterfest zu machen und die Gräber von Mami und Omi neu zu machen.

Etwas Gutes hat der schöne Sommer ja: Die Blumen blühen und die beiden Gräber brauchen noch gar keinen Allerheiligenflor, obwohl es in zwei Wochen schon soweit ist. Normalerweise habe ich um diese Zeit Mamis Grab neu gemacht. Es ist nur noch knapp eine Woche bis zu ihrem 11. Todestag.

Vor einigen Wochen ist unsere uralte Forsythie im Sturm umgefallen. Der Baum war bestimmt 50 Jahre alt. Er stand all die Jahre in jenem Blumenbeet neben dem Waschbärenstall. Alles hat seine Zeit und man kann sich fragen, wann die eigene abgelaufen ist.

Ich mag diese Zeit der bunten Farben, wenn die Blätter von den Bäumen fallen. Ich räume den Garten auf und verstaue alles, was wir den Winter über nicht mehr brauchen im Keller. Ich pflanze Tulpen und Narzissen und freue mich auf den Frühling, wenn sie ihre Köpfe aus dem kalten Boden recken. Die alten Rosen blühen noch immer und ich freue mich über jede Blüte wie ein Geschenk.

Vor sechs Jahren um diese Zeit bangte ich um Omi, die ins Altersheim ziehen würde. All das scheint mir elend weit weg und wenn ich nicht soviel darüber geschrieben hätte, wüsste ich es wohl nicht mehr.

Als meine Mutter im Sterben lag, telefonierten Omi und ich praktisch täglich. Wir waren beide durch den Wind und sehr traurig. Omi war der einzige Mensch, dem ich nichts vormachen musste. Wir wussten beide: Das ist nun das Ende. Insofern ist es nicht erstaunlich, dass sie und ich Mami in den Tod begleitet haben. Omi und ich erlebten die Wochen vor Mamis Todestag jeweils sehr intensiv.

Das hat auch unsere restlichen gemeinsamen Jahre geprägt – bis Omi sich nicht mehr an meine Mutter erinnern konnte. Das war sehr schmerzhaft, denn es zeigte mir auf, dass menschliche Identität sich an den gemeinsamen Erinnerungen festmacht. Es tat mir weh, nicht mehr mit meiner Erinnerungsgefährtin reden zu können.

Doch all das hat auch etwas Gutes. Omis Demenz hat mich dazu gebracht, schreibend weiter zu denken, mich zu erinnern – und loszulassen. Das ist ein grosses Geschenk, trotz allem.

Furchtbar schade

Vor einigen Tagen nahm ich an einer Tagung teil und überlegte, wo ich in 5, 10 oder 20 Jahren sein (wollen) würde. Die Antwort schien mir sehr einfach und hat mich wenig Überlegung gekostet:

Ich möchte hier in Lichtensteig leben, in unserem Haus, umgeben von vielen Rosenbüschen, Pflanzen und Tieren. Ich möchte so oft wie möglich meine Freundinnen treffen, mit ihnen etwas trinken gehen, reden und wieder ins Haus zurückkehren. Ich möchte viel lesen und schreiben. Kurse in Creative Writing geben. Frei sein.

Vor fünf Jahren schien mir alles, was ich jetzt lebe, fremd. Ich konnte mir nicht vorstellen, hier oben zu leben, hatte keine Idee meines zukünftigen Glücks. Im Toggenburg zu leben schien mir ohne Zukunft, denn was sollte ich hier oben schon tun?

Mein geliebtes Lichtensteig ist in Bewegung, wie es schon all die letzten Jahrzehnte vorher war. Der kleine Marktflecken ist kein Ort, der in sich selber ruht, sondern sich fortlaufend selbst weiter erfindet und lebt. Lichtensteig ist die Summe der Menschen, die hier lebt und glücklich ist. Lichtensteig ist eine Stadt, die nie ruht, sondern deren Puls das Tun ihrer Bewohnerinnen und Bewohner ist.

Mein Städtchen ist kein toter Ort. Es lebt seine ureigene DNA von sich bewegenden, kreativen und kommunikativen Menschen.

Vor über 55 Jahren kauften meine Urgrosseltern hier ein Haus und ich bin ihnen sehr dankbar für ihre Weitsicht und ihren Mut. Ohne sie wäre ich heute nicht hier und das wäre furchtbar schade.

Von der Trockenheit

Seit einigen Wochen ist es hier oben im Toggenburg ganz schön trocken. Die Flüsse werden immer dünner. Sogar unser Lederbach, der noch vor einigen Wochen ganz andere Seiten zeigte, führt immer weniger Wasser. Ich mache mir Sorgen um die Fische, die im Bachbett seit Jahrzehnten leben.

Als ich noch ein kleines Mädchen war, liebte ich es, mit meinem Opa am Geländer des Bachbetts zu stehen und die Fische zu beobachten. Ich musste ganz still stehen und geduldig warten, bis sie sich wieder zeigten.

Das Hochwasser vor einigen Wochen hat den Bach verändert. Nun liegen zwei grosse Baumstämme herum. Es sind viel weniger Fische zu sehen.

Der Bach ist für mich eine Lebensader. Sein Rauschen beruhigt mich nachts und hält mich wach, wenn es laut ist und viel Wasser vorbeifliesst. Ich mag diesen kleinen Wasserstrom, denn ich weiss, wie viele Lebewesen sich an ihm laben: Da ist das Amselmännchen, das aus ihm trinkt, die frechen Kohlmeisen, die es lieben, über sein Bett zu hüpfen. Da ist die Wasseramsel, die sich anmutig an seiner Seite wäscht und bewegt, als wäre sie eine graue Ballerina. Da ist der Reiher, der hin und wieder vorbei stolziert und nach dem Rechten schaut. Wir Menschen sind zwar akzeptiert, aber wir spielen bei diesem Treiben keine Rolle. Und dann sind da die Fische, die sich sonnen und bei der geringsten Bewegung am Ufer unter die Felsenvorsprünge verschwinden, so als wären sie gar nie da gewesen.

Manchmal

Morgen ist Opi Walter 21 Jahre tot. Omi ist am Dienstag ein Jahr tot. Ich vermisse meine Grosseltern sehr. Mir fehlen ihre Stimmen, ihre Umarmungen, ihr Geruch.

Omi und Opi haben sehr viel miteinander gestritten. Sie schrien sich an, verfluchten sich, riefen einander wüsteste Schlötterlig nach, die ich so gar nicht mehr wiedergeben kann und will.

Es gab Tage in den Ferien bei den beiden im Toggenburg, wo Omi wütend in die Stube trat und sagte:
Kinder, euer Opa spinnt total! Der hat sie nicht alle.
Dann stampfte sie wieder zurück in den Garten.

Zehn Minuten später trat Opi in die Stube, wo wir spielten und sprach mit der Pfeife im Mund:
Kinder: Eure Omi hat sie nicht alle! Die spinnt echt!
Und dann ging er wieder runter in den Keller in seine Werkstatt und arbeitete weiter.

Heute nachmittag musste ich an einen Dialog denken, den Omi und ich vor vielen Jahren führten. Ich war vielleicht elf oder zwölf Jahre alt:

– Omi, wenn dich Opi so sehr nervt, warum lässt du dich dann nicht scheiden?
– Dein Opi spinnt total. Aber deshalb lasse ich mich doch nicht scheiden.
– Ja, aber wenn er dich nervt?
– Dein Opi spinnt. Dagegen kann man nichts sagen. Aber weisst du was. Ich spinne
auch. Manchmal.

Omi, Opa, wo immer ihr beiden jetzt auch seid: ihr fehlt. ❤

Der 93ste.

Heute ist Opi Walters 93ster Geburtstag.
Vor drei Monaten ist sein Grab vom Friedhof verschwunden.
Seit bald drei Jahren wohnen wir hier im Haus seiner Eltern.

Opi Walter ist der Vater meiner Mutter.
Er wuchs im Toggenburg auf, lernte hier seinen Beruf.
Wie alle in diesem Familienstrang arbeitete auch er im Textilsektor.
Das war wohl auch der Grund, warum er in den 70er Jahren seine Arbeit verlor.
Er wurde zum Eigenbrötler. Er war ein Mann, der gerne gearbeitet hat.

Mit knapp 20 Jahren wurde er ins Militär eingezogen.
Das war 1944.
Er blieb Zeit seines Lebens ein Kriegsgegner.
Aber das Militär hat er nicht verdammt.
An seiner Beerdigung 1997 waren seine Freunde anwesend, mit denen er im Krieg seinen Dienst geleistet hatte.

Opi förderte meinen Wissensdrang. Für ihn war es gar kein Thema, dass ein Mädchen Naturwissenschaften NICHT verstehen könnte. Er sagte, mir stehe die Welt offen.

Ich sitze in der Stube, wo er vor über 20 Jahren verstorben ist. Es ist alles anders und doch vieles gleich. Ich vermisse seinen Blick, seine warme Stimme, den Geruch seiner Pfeife. Manchmal schliesse ich die Augen und höre ihm zu, wie er über den Lauf der Welt sinniert, wie er flucht und wie er lacht. Er fehlt.

Glück in der Erinnerung

Die Sommer im Toggenburg waren für mich in der Kindheit das Paradies. Ich liebte es so sehr, bei Omi und Opa zu sein, zu spielen, mich zu verkleiden, auf Entdeckungsreise zu gehen oder stundenlang zu lesen.

Vor einem Jahr schrieb ich darüber, wie viel Zeit Omi mit Schlafen verbringt. Damals dachte ich: Sie muss sich von diesem langen Leben noch ein wenig ausruhen, bevor sie uns verlässt. Denn solange Omi fit war, war sie immer unterwegs.

Omi stand vor fünf Uhr morgens auf, machte die Küche, die Wäsche, tränkte den Garten, ging für uns Kinder einkaufen, las den Blick, spielte Bingo, jätete oder las Beeren ab.

Damals habe ich dieses Bild gemacht:
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Wir Kinder spielen draussen, Omi schaut zum Fenster raus, ob wir auch ja recht tun. Sie wäscht gerade ab. Von Hand. Ihrem Gesicht sehe ich an, dass sie glücklich ist. Manchmal denke, dass sie damals mit uns ihre eigene Elternschaft mit meiner Mutter nachgeholt. Als meine Mutter noch ein Kind war, hat Omi viel gearbeitet und meine Mutter wuchs bei ihrer Omi Berta auf.

Meine Mutter hatte keine Enkel. Doch noch auf dem Sterbebett hat sie sich welche gewünscht, so wie Omi sich „Urenkeli“ gewünscht hat. Diesen Wunsch werde ich wohl nicht erfüllt haben.

Gräbli-Frühling

Heute weht ein warmer Wind. Es ist sonnig in meinem Toggenburg und ich wage nach dem Frühdienst den Gang auf den Friedhof.

Omis Grab will bepflanzt werden. Das hab ich ihr versprochen. Vor zehn Jahren, als Mami starb, meinte Omi mehr als einmal: „Gell, ich bestell dann für mein Gräbli den Gärtner. Nicht, dass du das auch noch machen musst.“

Damals lebte ich noch im Thurgau und Omi machte sich Sorgen wegen der langen Fahrzeiten. Zudem wollte sie ein schönes Gräbli und nicht eines, das ungepflegt aussieht. Omi schaute mir mehr als einmal genau zu, wenn ich Mamis Grab bepflanzte. Und irgendwann sagte sie: „Gell, du machst dann meines auch. Du kannst das so gut.“

Und nun steh ich da und pflanze.

Ich kaufte einen kleinen Rosenstock und rote Nelken. Das waren Omis Lieblingsblumen. Wir haben uns immer wieder Blumen geschenkt. Lila Stiefmütterchen kommen auch aufs Grab. Lila war eine ihrer Lieblingsfarben neben ultramarin und lindgrün.

Einige Reihen weiter liegt Opas Grab. Als Opas Grabstein gesetzt war, gingen Omi und ich häufig auf den Friedhof. An einem dieser Tage entstand auch dieses Bild. Omi hatte wie immer Putzmittel und Lappen dabei und rieb Opas Stein sauber. Dann zeigte sie auf den Nachbarstein und meinte: „Schau mal, der putzt seinen Grabstein auch nie.“

Dann denke ich: nun sind Mami, Opi und Omi alle auf einem Friedhof. Die ganze Familie Mettler ist vereint. Und irgendwann liege auch ich hier.

Was war und was ist

Beim Aufräumen bin ich auf weitere Schachteln mit Fotos gestossen. Einige wenige sind datiert. Viele kann ich nur zuordnen, weil ich sie mit Omi früher angesehen habe.

Es ist grad ein ziemlich schräges Gefühl, dass ich jetzt die einzige bin, die diese Bilder bestimmen kann. Ich komme mir ziemlich alt und auch wenig verlassen vor.

Ich sehe meine Mutter auf den Fotos. Sie ist noch ein Kind. Sie steht vor dem Haus, in dem ich jetzt lebe. Ich sehe meine Urgrosseltern, die 30 Jahre tot sind. Ich sehe Omi und Opa. Beim Durchblättern frage ich mich oft, welche Sorgen sie wohl gehabt haben. Woran sie gedacht haben.

Dann stosse ich auf Bilder von Anna, meiner Urgrossmutter, der ersten Frau von Henri. An sie kann sich niemand mehr erinnern, denn sie starb bereits 1947, fast vierzig Jahre vor Henri und seiner zweiten Frau Röös. Anna blickt ernst in die Kamera. Sie trägt immer schwarz.

Anna Aerne Mettler

Henri Anna und Walter

Anna ist geheimnisvoll. Ich weiss nur wenig von ihr. Ich würde zu gerne wissen, ob sie es war, die in den 40er Jahren Bücher über behinderte Kinder las. Ich würde gerne wissen, ob ihre Tochter Nelly eine Behinderung hatte. Ich finde ein Bild, das wohl Annas Bruder, Heinrich Aerne, zeigt. Er starb auf den Tag genau 40 Jahre vor meinem kleinen Bruder an einer Blutvergiftung.

Heinrich Arne September 1938

Ist alles im Leben ein Zufall? Sind die Wege, auf denen wir uns bewegen, vorgezeichnet? Was in uns, in mir, treibt voran?