11 Fragen und Nominationen meiner liebsten Blogs 2014

Die Sturmfrau hat mir eine Nominierung, 11 Fragen und den „Liebster Award“ zukommen lassen. Das freut mich sehr.

liebsteraward

Sinn und Zweck des „Liebster Award“ ist es, zur größeren Bekanntheit kleiner Blogs beizutragen. Sehr gerne trage ich dazu bei, die mir lieben Blogs weiter zu verbreiten.

Zuerst möchte ich gerne die Fragen von Sturmfrau beantworten:

1. Wie erfahren Sie von neuen Blogs? Wie vernetzen Sie sich?

Ich erfahre von neuen Blogs via Twitter und via Facebook. Dabei verlasse ich mich vor allem auch auf das Gespür meiner Freundinnen. Ich schreibe viel, habe aber nicht immer viel Zeit zum Lesen. Wenn mich allerdings ein Blogtext fesselt, dann bleibe ich dran und lese mich durch Blogposts durch.

2. Was interessiert Sie an den Blogs anderer?

Ich interessiere mich für literarische Texte, die von Herzen kommen und für Fotografie.

3. Das eigene Blog: strikt nichtkommerziell oder offen für die eine oder andere „Empfehlung“?

mein eigener Blog gehört mir. ich möchte ihn noch anfangs Jahr auf eine eigene Adresse übertragen. Werbung mag ich nicht.

4. Was sind Ihrer Meinung nach die größen Schwächen der Kommunikation im Netz (ob nun auf Blogs oder auf anderem Weg)?

Ich persönlich sehe mehrheitlich Stärken. Je länger desto mehr bemerke ich jedoch, dass es wie bei der verbalen Kommunikation rasch Missverständnisse gibt. Um eine Kommunikation reibungslos zu gestalten braucht es zwei Partner, die aufeinander zugehen. Wenn das nicht gegeben ist, funktioniert die Kommunikation nicht oder nur missverständlich.

5. Was sind die größten Stärken?

Ich profitiere am meisten von der Schnelligkeit und der barrierelosen Möglichkeit, mich mit Menschen auszutauschen, die ich sonst nicht getroffen hätte.

6. Ist Bloggen politisch oder privat? Oder vielleicht beides? Warum?

In meinem Fall ist Bloggen immer politisch. Ich kann gar nicht anders, als mich (persönlich) zu äussern.

7. Was macht das Bloggen für Sie wichtig?

Bloggen ist für mich eine Äusserung von Gefühlen, der Beobachtung von Tatsachen und der persönlichen Interpretation von alledem. Bloggen ist für mich immer eine persönliche Sache. Ich erhebe mit meinen Texten niemals den Anspruch auf Allgemeingültigkeit, sondern gebe meine eigene Wirklichkeit wieder.

8. Wo verläuft Ihr eigener Tellerrand?

Dieser ist höchstens sprachlicher Natur. Ich spreche weder Russisch, noch Chinesisch, hoffe es, aber noch zu lernen.

9. Blogs sprießen wie Pilze aus dem Boden. Was muss ein Blog haben, um Ihre Aufmerksamkeit zu fesseln?

Ich muss spüren, dass der/die BloggerIn mit ganzem Herzen mit dabei ist und etwas zu erzählen hat.

10. Zu welchen Themen würden Sie gern mehr lesen? Zu welchen selbst gern mehr schreiben?

Ich bin sehr interessiert an persönlichen, klugen Texten. Ich möchte meine eigenen Blogs (TV Real, Apfelland, Demenz für Anfänger und Bratwurstporno) gerne regelmässig weiterführen.

11. Und zum Schluss: Was bewegt Sie?
Im Moment werde ich nur durch meinen Umzug bewegt. Wenn der durch ist, fallen mir zwei Tonnen Gewicht von den Schultern. Da bin ich mir sicher!!

Die Regeln für’s Weitermachen noch kurz, bevor ich es vergesse:

  • Bitte verlinke mein Blog in deinem Blog (es reicht ein Link im Artikel – es muss ja nicht gleich die Blogroll sein)
  • Nominiere 11 neue Blogger mit weniger als 200 Followern (so sind die Regeln, aber wie viel Follower jemand genau hat, erschließt sich einem ja nicht gleich, also sagen wir mal: eher kleine Blogs erwünscht).
  • Beantworten Sie die Fragen und veröffentlichen Sie sie samt Antworten auf Ihrem Blog.
  • Denken Sie sich 11 neue Fragen aus und reichen Sie sie an die nominierten BloggerInnen weiter.
  • Die Person, von der Sie nominiert wurden, sollte nicht zurücknominiert werden. Kreislauf und so…
  • Alle Nominierten sollten informiert werden (auch hier bin ich der Auffassung, dass die Information via Blog genügen sollte)

Und hier meine eigenen Fragen an Sie/Euch:

  1. Wie kommunizierst du mit anderen Bloggern?
  2. Was interessiert dich an anderen Blogs?
  3. Das eigene Blog: strikt nichtkommerziell oder offen für die eine oder andere „Empfehlung“?
  4. Welche Chancen siehst du für Blogs in den nächsten Jahren?
  5. Was sind die größten Stärken?
  6. Ist Bloggen politisch oder privat? Oder vielleicht beides? Warum?
  7. Was macht das Bloggen für dich wichtig?
  8. Was sind deine Tabus?
  9. Blogs sprießen wie Pilze aus dem Boden. Was muss ein Blog haben, damit er dich interessiert und du neue Posts gerne liest?
  10. Zu welchen Themen würdest du gerne mehr lesen? Welchen Blog würdest du neu eröffnen?
  11. Was bewegt dich?

Wichtig:

Niemand der Verlinkten sollte sich durch diese Nominierung zu irgendwas gedrängt fühlen. Wer die Fragen lieber nicht beantworten oder den Staffelstab nicht aufnehmen und weiterreichen möchte, braucht das auch nicht zu tun. Fühl dich frei, zu schreiben oder nicht!

Alle verlinkten Blogs gelten als ausdrückliche Leseempfehlungen meinerseits.

Sandra ( denkzeiten.com )
Gerri ( gerri3003.wordpress.com )
Bettina ( yseult.mediaevaliter.com )
Jana Denise ( sofasophia.wordpress.com )
Sascha Erni (der Transparenz wegen: der teilt mit mir Bett, Tisch, Klo und Kadse)  ( angrysaschaisangry.com )
Lovey ( schreib-lounge-blog.ch )
Norbert ( nevigeser.blogspot.ch)
Abi ( abhijitbossotto.com )
Sandra ( wortsuche.wordpress.com )
Dani ( etwasanderekritik.wordpress.com )
Florence ( daslebenmitborderline.wordpress.com

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Kölle.

Vor einigen Wochen kriegte ich eine Mail vom Grimme Institut. Mein Blog „Demenz für Anfänger“ sei für einen Grimme Online Award nominiert. Ich fiel aus allen Wolken. Oder besser: ich bin fast ertrunken. Als mir nämlich mein Freund genau erklärte, worum es sich beim Grimme Online Award handelte, sass ich gerade in der Badewanne.

Da die Sache bis heute geheim war, durfte ich nicht darüber reden. Das fiel mir schwer. Umso mehr habe ich mich auf die Bekanntgabe gefreut.

Vor zwei Wochen habe ich dann Paula erzählt, dass „unser“ Blog für einen Preis nominiert ist. Sie fand das ganz lustig. Ich versuchte ihr zu erklären, dass ich nach Köln fliegen würde. Sie dachte nach. Köln… Köln? Es wollte ihr nicht einfallen. Ich begann ihr vom Dom zu erzählen. Sie fing an zu summen.

Aber sie erinnerte sich nicht mehr. Schliesslich sagte ich: „Das ist die Stadt, wo Willy Millowitsch herkommt.“

Sie strahlte mich an: „Milly Willowitsch? Den mag ich.“

Der ganze heutige Tag in Köln verging wie im Fluge. Ich kann noch gar nicht in Worte fassen, was ich alles erlebt habe. Ich war unglaublich berührt von der Wertschätzung, die mir und all den anderen Nominierten von Nominierungsjury entgegenkam. Ich meine, ich sass da und hab fast geheult.

Ehrlich gesagt, begreif ich es noch immer nicht. Aber das kommt schon noch. Ich freue mich auf Ende Juni, wenn die Gewinner in Köln bekannt gegeben werden.

Zur Abstimmung in Sachen Publikumspreis:

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