LIEBSTER BLOG AWARD

Ich fühle mich sehr geehrt, weil Tempest mich für den Liebster Blog Award vorgeschlagen hat. Danke für die Nominierung!

Hier meine Antworten auf deine Fragen:

1. Auch wenn es evtl. schon in deiner Blogbeschreibung steht: Was hat dich dazu bewogen, einen Blog zu starten?

Ich fing vor ziemlich genau vier Jahren mit „Demenz für Anfänger an“. Ich hatte vorher schon einige andere, literarische Blogs. Doch das hier war ganz anders: ich begann über meine demenzkranke Omi und mein Leben mit ihr zu schreiben. Dies geschah zu einem Zeitpunkt, wo ich am Ende meiner psychischen Kräfte war und Omi kurz davor stand, ins Pflegeheim einzutreten. Ich musste einfach schreiben, wie es mir ging.

2. Bereichert dein Blog dein Leben auf irgendeine Art und Weise, hilft er dir?

Mein Blog hat mein Leben total auf den Kopf gestellt. Von Anfang an hatte ich den Eindruck, dass er anders ist, als alles andere, was ich bisher geschrieben hatte. Meine Texte kriegten viele Kommentare, ich viele Mails von Menschen, die mir ihre eigenen Erlebnisse mit Demenz schrieben. Mir hilft der Blog bis heute, meine Gefühle, meine Erlebnisse mit dem Thema Demenz und Erinnerung zu sortieren und zu analysieren.
Ende 2013 wurde „Demenz für Anfänger“ in der Kategorie „Bester Tagebuchblog“ nominiert und gewann. Im Frühjahr 2014 wurde der Blog schliesslich für den Grimme-Online-Award nominiert. Das war ein unglaubliches Erlebnis und ich bin sehr dankbar dafür.

3. Über was/was bloggst du am Liebsten?

Das kann ich so gar nicht sagen. Ich schreibe immer über all die Themen, die mich gerade beschäftigen. Mein Freund sagt jeweils: die ausgekotzten Texte sind die besten.

4. Horrorfilm oder Liebesschnulze?

Schwierig. Ich liebe Liebesfilme. Aber ich mag mittlerweile auch Horrorfilme.

5. Welches Buch/welchen Film kannst du empfehlen?

Meine eigenen Bücher? 🙂
Spass beiseite. Ich liebe Bücher. Eines meiner aktuellen Lieblingsbücher ist „Moderne Poesie in der Schweiz“. Es ist eine Fundgrube für moderne Schweizer Lyrik. Ich mag auch sehr die Krimis von Paul Lascaux.

6. Welchen großen Traum konntest du dir bereits erfüllen?

Meine beiden Bücher „Lavinia Morgan“ und „Demenz für Anfänger“ waren ein grosser Traum von mir. Auch dass ich heute in Omis Haus wohnen darf, macht mich sehr glücklich.

7. Auf was bist du im Leben „stolz“?

Ich bin stolz auf meinen Rosengarten, den ich mit sehr viel Liebe pflege und von dem ich hoffe, dass er die nächsten Jahre noch grösser wird.

8. Hast/hattest du ein Haustier?

Ja. Meine Katze „Dreizehntel“, sie begleitet mich seit mittlerweile 14 Jahren durch mein Leben, ist eine wunderbare Bereicherung. Als Mädchen vom Lande bin ich immer mit Tieren zusammen gewesen: Hühner, Enten, Tauben, Kaninchen…

9. Hast du besondere Pläne/Ziele?

Ja natürlich habe ich die. Ich plane die Erweiterung meines Rosengartens, die weitere Renovation unseres Hauses, Schreibprojekte usw.

10. Heimatverbunden oder flexibel/reiselustig?

Ich leide sehr rasch unter Heimweh. Ich bin nie länger als eine Woche weg. Aber ich reise gerne durch die Alpen, fahre gerne über den Susten oder die Grimsel.

11. Welche Eigenschaft schätzt du an dir?
Ich bin loyal und zuverlässig. Wer einmal in meinem Herzen ist, muss sich ziemlich arschlochig anstellen, dass ich ihn aus meinem Leben schmeisse.

Die Regeln, wenn ihr nominiert wurdet:

1. Bedankt euch bei der Person, die euch nominiert hat, und verlinkt sie auf eurer Seite.

2. Kopiert das Emblem oder holt euch ein zu euch passendes aus dem Netz und stellt es sichtbar auf die Award-Seite.

3. Beantwortet die 11 Fragen, die euch gestellt wurden und veröffentlicht sie auf eurer Seite.

4. Denkt euch 11 neue Fragen für die Blogger aus, die ihr nominieren wollt und stellt die Fragen auf eurem Blog.

5. Kopiert die Regeln und stellt sie ebenfalls auf euren Blog, damit die Nominierten wissen, was sie zu tun haben.

6. Nominiert zwischen 2 und 11 neue Blogger, die ihr gerne weiter empfehlen wollt. Das sollten möglichst solche sein, die noch wenig bekannt sind, aber empfehlenswerte Inhalte bieten.

7. Stellt die neuen Nominierungen auf eurer Seite vor und gebt den jeweiligen Bloggern eure Nominierung persönlich bekannt.

 

Meine 11 Fragen an euch (die ihr gerne mittels Worten oder auch Bildern beantworten dürft)

1. Warum hast du angefangen, diesen Blog zu schreiben?
2. Wie kommst du zu deinen Texten? Was inspiriert dich?
3. Würdest du gerne vom Schreiben leben? Oder, wenn dies bereits der Fall ist: was musstest du unternehmen, damit du vom Schreiben leben kannst?
4. Wie sähe dein perfekter Tag aus?
5. Wer hat dich in deinem Leben massgeblich geprägt?
6. An welches Erlebnis aus deiner Kindheit denkst du gerne zurück?
7. Dürrenmatt oder Frisch?
8. Welche Gegend magst du am liebsten und warum?
9. Wenn du nicht bloggen würdest (und es kein Internet gäbe), was würdest du dann tun?
10. Glaubst du an das Gute im Menschen? Falls ja, warum? Falls nein, warum nicht?
11. Welchen Tipp würdest du jemandem geben, der bloggen möchte?

Hier die Blogger, die ich nominiere, weil ich ihre Texte und Bilder besonders gerne mag und finde, dass noch sehr viel mehr Leute auf diese aufmerksam gemacht werden sollten…

 

Regula

Florence

Sofasophia

Frau Gminggmangg

Patrick

Werbeanzeigen

Blogstöckchen. usw.

Ich liebe Fragen über alles. Wenn ich welche gestellt kriege, wie die hier von @slartbart, kann ich nicht widerstehen…

1. Was war dein bisher bestes Online-Erlebnis?
Da gibt es sehr viele… Ich habe mich bisher immer nur online verliebt. Diese Beziehungen sind und waren dann auch für längere Zeit standfest. Ich habe beispielsweise über die Plattform „Novemberschreiben“ von Fatima Vidal sehr viele schreibende Frauen und Männer (darunter auch meinen Liebsten) kennengelernt. Diese Freundschaften halten auch nach über sieben Jahren.
Über Twitter habe ich viele hochinteressante und kluge Männer und Frauen kennengelernt. Im RL wäre das wohl nicht so schnell passiert.
Dann wären da die Reaktionen auf meinen Blog „Demenz für Anfänger“. Hier habe ich Kontakte zu vielen Gleichgesinnten geknüpft und es hat mir sogar ein Interview mit einer Zeitung eingebracht.
Zu guter Letzt ist für mich das Zustandekommen der gedruckten Form meines Buchs ein totales Online-Erfolgserlebnis. Ohne die Hilfe von Menschen, mit denen ich über Twitter und Facebook Kontakt habe, wäre dies nie möglich gewesen.

2. Was war dein bisher übelstes Online-Erlebnis?
Natürlich gibt es Anfeindungen oder Streit; das ist menschlich. Schade finde ich es eigentlich nur, wenn Bekanntschaften wegen unterschiedlicher politischer Haltungen auseinander gehen. Aber das liegt wohl nicht am Web, sondern am menschlichen Sein als solches. 😀

3. Wann hast du zum letzten Mal einen Fax benutzt?
Ich habe bisher noch nie in meinem Leben einen Fax benützt.

4. Welchen Online-Promi möchtest du mal persönlich kennenlernen?
Ganz klar: Grumpycat. Die würde ich fürs Leben gerne mal so verknuddeln, dass ihr der Sabber aus den Mundwinkeln läuft…

5. Was möchtest du am liebsten online erledigen können, was heute noch nicht möglich ist?
Ist heute nicht alles möglich?

6. Was würdest die nie online abwickeln?
mein eigenes Sterben.

7. Wärst du bereit deine Gesundheitsakte online zu verwalten (und wenn nein, warum nicht)?
Ja natürlich wäre ich dazu bereit; ich würde es aber nicht jedem empfehlen.

8. Was wird am Web am meisten überschätzt?
Ich beobachte immer wieder, wie viele Menschen diesem Internet unglaublich viel Macht zuschreiben. Natürlich vergisst das Web nie, aber die absolute Paranoia kann ich nicht immer nachvollziehen.

9. Wie schaffst du es, dass du dich mit dem Web nicht zu fest ablenkst?
Ich arbeite sehr unregelmässig. Das Web ist gerade, wenn ich mal Feierabend habe, ein gutes Ablenkungsmittel, neben dem Schreiben. Während meiner Arbeitszeit bin ich twittermässig nicht online.
Zudem lebe ich mit einer Katze und einem Mann zusammen, da kommt die Ablenkung ganz von alleine.

10. Wenn du Twitter und Facebook mit einem Essen beschreiben müsstest, was würde in der Menükarte stehen?
Twitter ist für das Essen an der Sushibar. Kleine Schälchen fahren an mir vorbei und ich nehm mir raus, was mich grad anmacht.
Facebook hingegen ist für mich wie so eine riesige Picknickwiese. Bunt. Verrückt. Witzig.

Hier sind meine zehn Fragen zum Thema „Online“

1. Wie beurteilst du die heutigen Möglichkeiten, einen Partner oder eine Partnerin online zu finden?

2. Welche Form online zu sein, ziehst du vor?

3. Welche Form gefällt dir gar nicht?

4. Wie siehst du das: gibt es in zehn Jahren noch gedruckte Zeitungen?

5. Wie würdest du einem Politiker die Vorzüge von Social Media näher bringen?

6. Wie würdest du deinen Kindern deine Online-Erfahrungen von 2013 erklären?

7. Welche Chancen ergeben sich online für Menschen über 60?

8. Was hältst du vom Ausdruck „digitale Demenz“?

9. Denkst du, dass man auch ältere Menschen in Sachen Internet schulen müsste (genauso wie heute Kinder?)

10. Wie schätzst du den politischen Einfluss aufs Internet ein?