Der Garten und ich

Mein Garten und ich gleichen uns.

Nach diesem Winter, der fast alles Lebendige in uns zerstört hat, wächst alles nun umso schneller.
Ich bin zu langsam für meine Trauer.

Der Garten blüht.

Ich stehe da und schaue den Blumen zu, wie sie sich im Wind bewegen.
Ich denke, es geht alles so schnell. Zu schnell für mich.
Ein Monat, zwei Monate, drei Monate, vier Monate bist du schon tot und das Leben geht weiter.

Ich denke an die Spuren, die du in mir und im Garten hinterlassen hast.
Die Pflanzen, die du all die Jahre gehegt hast.
Die Bäume, die du geliebt hast.
Die Liebe, die du uns gegeben hast.

Ein geliebter Mensch hinterlässt immer Spuren.
In unseren Herzen.
In meiner Erinnerung.
Ach Omi, du fehlst mir so sehr.

omi auf der treppe
omi und zora

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Ein Gedanke zu “Der Garten und ich

  1. Ich finde es immer wieder schön, in Deinen Worten stbern zu dürfen^^
    Ich bin mir sicher, Omi wäre sehr stolz darauf, dass der Garten blüht, dass Du das Leben weiter trägst – und nicht zuletzt den Teil, den Du von ihr im Herzen weiterträgst, in allem, womit sie Dich geprägt hat.

    Liebe Grüsse! ❤

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